Softwareentwickler: Ein Beruf mit perfekten Zukunftsaussichten

programming-942487_640Schnell vor den Bildschirm gesetzt, in Windeseile ohne aufzusehen einen Code geschrieben und schon funktioniert alles einwandfrei – so sieht die Filmbranche in Hollywood die Softwareentwickler. Dies stimmt so natürlich nicht. Und auch wenn der Großteil der Bevölkerung nicht weiß, was Softwareentwicklung wirklich bedeutet, ist der Beruf des Softwareentwicklers gefragt wie nie. Kein Wunder also, dass das Interesse an diesem Beruf immer weiter wächst. Doch es braucht mehr, als nur die Leidenschaft mit kryptischem Code zu experimentieren, um als Entwickler auf dem Markt Fuß zu fassen…

Der Beruf des Software-Entwicklers

Aus der akademischen und beruflichen Welt ist die Softwareentwicklung nicht mehr wegzudenken. Im digitalen Zeitalter von Smartphones und Internet werden immer mehr Programme benötigt, die neue Funktionen übernehmen sollen. Genau diese Programme zu entwickeln ist die Aufgabe des Softwareentwicklers.

Bei der Softwareentwicklung geht es primär darum, mithilfe einer Programmiersprache eine neue Software zu entwickeln oder bereits vorhandene Software zu modifizieren und zu optimieren. Eine solche Software soll voll ausgereift konkrete Funktionen und Aufgaben übernehmen, wie beispielsweise die Kommunikation mit den Kunden oder die Erstellung, Verwaltung und Auswertung von verschiedenen Datenbanken. Ein Softwareentwickler nutzt dabei je nach Anwendungsgebiet verschiedene Programmiersprachen wie etwa Java, C++ oder PHP. Es ist aber nicht notwendig, gleich alle Sprachen zu beherrschen. Vielmehr werden die hervorragende Beherrschung einer weniger Sprachen sowie die Fähigkeit, sich schnell in anderen Sprachen einzuarbeiten, vorausgesetzt.

Das durchschnittliche Gehalt von Softwareentwicklern lässt sich nicht genau festlegen. Studien von Absolventa und anderen Portalen nennen aber einige Zahlen. Berufseinsteiger können hier mit einem Jahresgehalt von etwa 40.000 EUR rechnen, jedoch wird das individuelle Gehalt von der Praxiserfahrung, dem Abschluss, der Region und nicht zuletzt vom Verhandlungsgeschick bestimmt. Mit den Berufsjahren steigt in der Regel auch das Gehalt, sodass nach jahrelanger Berufserfahrung 60.000 EUR keine Seltenheit darstellen. Doch machen wir uns keine Illusionen: Entgegen der allgemeinen Meinung führen Softwareentwickler kein lockeres Leben. Ganz im Gegenteil, ihr Berufsalltag ist geprägt von Überstunden, Nachtschichten und frustrierenden Meetings mit der Chefetage, bis das Projekt endlich zufrieden abgeschlossen werden kann.

Der Weg zum Traumberuf

Laut IHK ist der Beruf des Softwareentwicklers eine einjährige Weiterbildung gemäß IT-Fortbildungsverordnung. Dies entspricht für den praktischen Einsatz jedoch in der Regel nicht den benötigten Voraussetzungen und Erfahrungen. Im Allgemeinen sind mit der Bezeichnung Softwareentwickler meist Absolventen eines Informatikstudiums oder einem entsprechenden Ausbildungsberuf gemeint. Um erfolgreich als Softwareentwickler durchzustarten, benötigt es neben der Ausbildung wie bereits erwähnt vor allem praktischer Erfahrung. Am besten ist es hier, wenn man gar in seiner Freizeit eigene Programme geschrieben hat und so bereits vor dem Berufsstart auf einige Jahre Erfahrung bei der Entwicklung von Software zurückblicken kann.

Es sind aber auch eine Reihe persönlicher Eigenschaften für diesen Beruf notwendig. Der Alltag wird meist vom aktuellen Projektmanagement dirigiert – die Leidenschaft zum flexiblen und organisierten Arbeiten ist daher Grundvoraussetzung. Doch auch logisches und analytisches und abstraktem Denken, Kreativität, ein sehr gutes technisches Verständnis und eine hohe Problemlösefähigkeiten sind hier essentiell. Da die meisten Projekte im Team bewältigt werden, sind auch andere Softskills wie Team- und Kommunikationsfähigkeit inzwischen wichtige Eigenschaften. Die Zeiten, als man als Eigenbrötler in einem dunklen Zimmer hockte sind schon lange vorbei.

Softwareentwicklung wird immer gefragter

Immer mehr junge Menschen schulen um oder entscheiden sich konkret für die Ausbildung zum Softwareentwickler. Die Konkurrenz ist daher groß. Erfolgreich ist nur, wer sich mit seiner Kompetenz von der Masse abheben und im Bewerbungsgespräch überzeugen kann. Doch auch der Markt wächst kontinuierlich. Aktuell überwiegt sogar die Nachfrage das Angebot. Die Softwareentwicklung hat sich bereits zu einer festen Größe in der Arbeitswelt entwickelt. Die IT-Branche zählt allgemein zu den in den letzten Jahren am stärksten gewachsenen Berufszweigen. Der Beruf Softwareentwickler ist aktuell gefragter denn je. Beinahe in jeder Branche suchen Unternehmen händeringend gute Entwickler für ihre Projekte. Daneben gibt es diverse Softwareunternehmen, die sich als Startups schnell am Markt etablieren und ebenfalls um junges und fähiges Personal werben.

Das Fazit

Die Chancen in der IT-Branche können aktuell nicht besser sein. Es gibt zahlreiche Jobangebote für Softwareentwickler, dabei sind Berlin, München und Frankfurt/Main die Job-Hotspots mit 18% aller Stellenanzeigen. Wer die Leidenschaft für Programmiersprachen und eine Reihe anderer persönlicher Voraussetzungen mitbringt, kann sich als Softwareentwickler daher gelassen auf die Zukunft freuen – Jobangebote gibt es viele und das Gehalt kann individuell ausgehandelt werden.

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