Nebenjob als Blogger – Pro und Contra

Ein eigener Blog ist nicht nur ein interessantes Hobby um Leute kennenzulernen, sondern man kann damit durchaus auch richtig Geld verdienen. Viele Blogger erreichen dadurch dreistellige Zahlen als zusätzliches Monatsauskommen, was natürlich ein sehr überzeugender Grund ist, sich etwas näher mit diesem Thema zu beschäftigen. Ansonsten haben auch viele Unternehmen ihre Weblogs, wo sie aktuelle Informationen und Produktneuigkeiten vorstellen. Ein Nebenjob als Blogger ist eine ausgezeichnete Option, um von Zuhause aus Geld zu verdienen. Benötigt wird hierzu lediglich ein Computer mit gutem Internetanschluss, sowie natürlich auch die Liebe und die Zeit zum Schreiben.

Als Blogger gibt es allerdings auch einige Besonderheiten, auf die vor allem Anfänger in diesem Aufgabenbereich achten sollten. Dazu  zählen beispielsweise ein sehr guter Computer- und Internetumgang, sowie auch die Erstellung vom eigenen Blog.

Was sind die Vor- und Nachteile für einen Blogger?

Jeder Job hat seine Pro und Contra, aber bevor man als Blogger anfängt, sollte man unbedingt beide Faktoren genau abwägen, um keine übereilten Entscheidungen zu treffen, die das Unternehmen schon von Anfang an zum Scheitern verurteilen können.

Die Vorteile als Blogger

  • Unabhängiges Arbeiten
  • Gute Kommunikationsmöglichkeiten mit den Lesern
  • Steigerung vom Bekanntheitsgrad
  • Weiterentwicklung von den persönlichen Interessen
  • Möglichkeit eigene Produkte oder Dienstleistungen anzubieten
  • Kostenlose Werbung
  • Lernen der Blogtechniken
  • Begrenztes Risiko
  • Gute Verdienstmöglichkeiten

Als Blogger kann man im Prinzip komplett ortsunabhängig arbeiten. Wichtig ist allerdings, dass man sich bei der Arbeit nicht ablenken lässt oder das keine Ablenkungsfaktoren wie beispielsweise der angeschaltete Fernseher vorhanden sind. Man kann durch den eigenen Blog nicht nur seinen Bekanntheitsgrad über das Internet steigern, sondern auch noch sehr viel über seine eigenen Interessen lernen, da man auf Recherchen für die nächsten Inhalte angewiesen ist. Dadurch lernt man dann natürlich auch sehr viel über die unterschiedlichen Techniken, die das Bloggen mit sich bringt. Da man auch kostenlos einen Blog erstellen kann, ist dieser Nebenjob mit einem geringen Risiko verbunden, da für den Anfang eigentlich nur ein größerer Zeitaufwand erforderlich ist. Auch kann man dann natürlich seine eigenen Dienstleistungen kostenlos mit auf der Seite anbieten oder gegebenenfalls ein bestimmtes Produkt, wo eine Verdienstmöglichkeit besteht.

Die Nachteile als Blogger

  • Großer Zeitaufwand erforderlich
  • Weniger Freizeit
  • Durchhaltevermögen notwendig
  • Guter Schreibstil und Rechtschreibung erforderlich
  • Unzufriedene Leser und Kommentar

Die Vorteile bei einem Nebenjob als Blogger überwiegen. Allerdings sollte man sich auch unbedingt bewusst sein, dass es zwar vergleichsweise weniger Nachteile gibt, aber nicht jede Person als Blogger geeignet ist. Als Blogger sollte man gut und überzeugend schreiben können und auch mit den Lesern interagieren. Wer öffentliche Kommentare zulässt, muss Kritik oder negatives Feedback einstecken können. Findet keine Interaktion mit den Lesern statt, dann wird es auch sehr schwer sein, den Bekanntheitsgrad zu steigern. Auch ist es ganz klar, dass man von heute auf morgen mit dem eigenen Blog noch kein Geld verdienen kann. Dafür gibt es zu viel Konkurrenz. Wer also wirklich erfolgreich sein will, ist auf interessante Themen angewiesen und auf eine zeitaufwendige Betreuung vom Blog. Wer beispielsweise nur wenig Zeit hat, sollte lieber die Finger davon lassen.

Bei dem Nebenjob als Blogger muss man täglich oder zumindest mehrmals in der Woche für neue Inhalte sorgen. Dazu muss man im Internet erst einmal aufwendig recherchieren und möglichst auch Bilder oder Graphiken einfügen können. Dies ist mit einem großen Aufwand verbunden, davon abgesehen, dass dann natürlich auch die Leser noch speziell betreut werden möchten. In vielen Fällen muss man als Blogger lernen, Prioritäten zu setzen. Werden die Inhalte vom Blog nicht regelmäßig aktualisiert, dann springen auch die mühsam erreichten Leser sofort wieder ab. Fehlende Motivation bei dieser Heimarbeit kann man sich deshalb überhaupt nicht leisten. Ansonsten muss man natürlich auch eine Ahnung haben, welche Möglichkeiten es überhaupt gibt, um damit Geld zu verdienen und welche die Beste für den eigenen Blog ist.

Wie kann man mit einem Blog überhaupt Geld verdienen?

Um mit dem Blog Geld verdienen zu können, muss er auf jeden Fall erst einmal bekannt werden. Das bedeutet, dass man gegebenenfalls erst einmal wochen- oder auch monatelang umsonst schreiben muss. Ist der Blog einmal durch seine Inhalte bekannt geworden, dann besteht die Möglichkeit Fremdwerbung auf der Seite zu schalten, also Affiliate Marketing zu betreiben. Beim Affiliate Marketing stellt man für Unternehmen bestimmte Werbeflächen auf dem eigenen Blog zur Verfügung und kann auch durch eingefügte Links noch Geld verdienen. Ansonsten kann man auch Geld verdienen durch bezahlte Gastbeiträge, durch die VG Wortvergütung, oder auch als Blogger für Unternehmen.

Sehr viele Unternehmen suchen beispielsweise nach Bloggern, die sich regelmäßig um die Inhalte ihrer Seiten kümmern. Auch in diesem Fall kann es sich um einen erträglichen Nebenjob handeln, da die Themen hierzu meistens speziell vorgegeben werden. Es gibt auch viele ausländische Unternehmen, die durch deutsche Blogbeiträge mehr Aufmerksamkeit erregen möchten. Allerdings kann es da auch passieren, dass man über Sachen schreiben muss, von denen man überhaupt keine Ahnung hat und deshalb auch stundenlanges Recherchen für diesen Nebenjob notwendig sein kann.

Dies ist ein Gastbeitrag: Der Autor Philipp Egger ist ein professioneller Redakteur und ein erfahrener Content Manager bei Essayhilfe. Sie können auch ihn direkt über Facebook erreichen.

 

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