6 goldene Regeln im Umgang mit Facebook

Persönliche Daten von 100 Millionen Facebook-Anwendern gelangten Ende Juli unfreiwillig an die Öffentlichkeit – als frei verfügbare Downloaddatei. David Harley vom Antivirenhersteller ESET rät allen Facebook-Fans, spätestens jetzt aktiv am Schutz der eigenen Daten mitzuarbeiten. Mit sechs einfachen Mitteln lassen sich Datenklau und Malwarebefall abwenden, sagt der Sicherheitsexperte. Harley berichtet regelmäßig über Sicherheitsprobleme bei Sozialen Netzwerken.

Privatsphäre bei Facebook verschärfen: Facebook bietet eine Reihe von Einstellungen, mit denen man den Zugriff auf beispielsweise seinen Status, Pinnwandeinträge, persönliche Informationen allgemein oder auch Bilder einschränken kann. Denn nicht jedem Facebook-Mitglied oder gar Informationssammler im Internet muss alles präsentiert werden. Daher sollte man nur bekannten Freunden sein volles Profil freischalten. Für alle anderen reichen eingeschränkte Informationen aus. Zudem sollte man auf Änderungen in den Einstellungen der Privatsphäre achten. Diese werden hin und wieder von Facebook vorgenommen.

Vorsicht bei Mitteilungen und weitergeleiteten Links: Facebook-Mitteilungen, speziell von Unbekannten, sollte man generell misstrauen und integrierte Links keinesfalls anklicken. Auch bei angeblichen E-Mails von Freunden ist höchste Wachsamkeit geboten. Das Öffnen von angehängten Dateien sollte unterlassen werden, um die Ausführung einer Malware zu verhindern.

Unbekannte sind keine Freunde: Bevor man Freundschaftsanfragen bestätigt, sollte man sich denjenigen oder diejenige genauer anschauen. Fremde sollte man generell ablehnen, denn als „Freund“ können sie später auf die meisten persönlichen Informationen zugreifen. Das aktive Zugehen auf neue Freundschaften ist ratsam, wenn man seinen Bekanntenkreis erweitern will. „Freunden“, den man nicht trauen kann, kann bequem die Freundschaft virtuell kündigen – nämlich einfach durch das Löschen.

Das Internet vergisst nicht: Das Löschen eines Accounts, von Bildern oder Informationen bedeutet nicht, dass sie im Internet nicht mehr zu finden sind. Bilder und Informationen könnten auf fremden Rechnern oder Netzwerken gespeichert sein. Deshalb sollte man sich sehr genau überlegen, ob und was man veröffentlicht.

Erst denken, dann installieren: Anwendungen von Drittanbietern könnten das Werk von Cyberkriminellen sein und in die Kategorie „unerwünschter SPAM“ fallen. Niemand möchte private Details freiwillig dorthin preisgeben.

Erst denken, dann klicken: Anwender sollten gut nachdenken, bevor sie auf „Gefällt mir“ klicken. Freunde könnten durch „Clickjacking-Würmer“ infiziert werden, wenn sie der Bewertung folgen. Einen solchen Wurm zu beseitigen ist möglicherweise sehr aufwändig. Auf jeden Fall muss die infizierte Nachricht von der Pinnwand gelöscht und der eigene PC auf weiteren Malwarebefall intensiv gescannt werden.

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