Diesmal 30 Millionen Daten öffentlich über´s Netz zugänglich

Die Skandalmeldungen über die deutsche Telekom reißen nicht mehr ab. Nahezu wöchentlich kommen neue Meldungen über verlorene, verkaufte oder gestohlene Daten an die Öffentlichkeit. Einerseits ist es sehr gut das dies passiert, so sehen die Bürger und Nutzer der Telekom und ihrer Tochterunternehmen die großen Lücken im System. Andererseits will man bald gar nichts mehr davon hören, mittlerweile dürfte eh jeder meine Daten haben… (etwas Sarkasmus darf sein).

Über ein lediglich mit einfachem Passwort gesicherten Webzugang konnte jeder beliebige Internetnutzer Daten einsehen und sogar ändern! Das heißt, nicht nur die Bankdaten, Handynummern und Adressen konnten ausgelesen werden, auch konnte man neue Einzugsermächtigungen nahezu beliebig setzen, Tarife ändern oder User aussperren.

Das Passwort für diesen Zugang wurde an nahezu alle (!) Telekommitarbeiter in den Filialen verteilt, damit jeder auch einen „guten“ Service liefern konnte und schnell Nutzerdaten ändern konnte.

So ein großer Skandal verliert aber irgendwie seine Prägnanz wenn man ihn neben den Anderen betrachtet. Es ist trotzdem natürlich eine riesen große Sauerei das so etwas überhaupt Möglich ist. Da hat sicher selbst meine Oma ein besseres Passwort als die Telekom für ihre „paar“ Nutzerdaten.

Meiner Meinung nach sollten solche Vorfälle mit aller Härte von den Behörden und dem deutschen Staat bestraft werden, schließlich sind solche großen Provider und Unternehmen wie die Telekom dazu verpflichtet korrekt mit den Daten ihrer Kunden umzugehen.

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