Filesharing-Abmahnung nach 3 1/4 Jahren

Es gibt anscheinend einen neuen Rekord in Sachen Filesharing-Abmahnungen. Eine Kanzlei hat über 3 Jahre benötigt, um eine angebliche Urheberrechtsverletzung an den Betroffenen weiterzuleiten. Das Log-Datum aus der Abmahnung ist auf 2007 datiert:

  • Computerspiel: „Call of Juarez“
  • Datum Abmahnung: 11.05.2010
  • Log-Datum: 02.02.2007

Schon erstaunlich wie lange so etwas dauern kann. Die Initiative Abmahnwahn-Dreipage kann sich nur zwei mögliche Erklärungen vorstellen:

Natürlich wissen wir nicht, ob die Akteneinsicht durch den Staatsanwalt erst dieses Jahr gewährt wurde, ob man sich gewisse Reserven für schlechte Zeiten angelegt hatte oder beim Frühjahrsputz im IP-Keller noch Altfälle zum Vorschein kamen.

5 Gedanken zu „Filesharing-Abmahnung nach 3 1/4 Jahren

  • 27. Mai 2010 um 11:14
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    Was lange währt wird endlich gut, oder wie sagt man dazu?? :)

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  • 27. Mai 2010 um 11:18
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    Wobei ich nicht sagen würde: „gut“ ;)

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  • 27. Mai 2010 um 11:39
    Permalink

    Da ist ja auch fraglich, ob das überhaupt noch rechtsgültig ist und nicht schon verjährt. :)

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  • 27. Mai 2010 um 11:41
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    Da die Rechtslage damals anders war, müsste man etwas suchen, wurde aber auch schon auf Gulli besprochen glaube ich… Oder irgendwo anders, jedenfalls hab ich das mal gelesen irgendwo ;)

    Antworten
  • 23. Juli 2010 um 17:35
    Permalink

    Hallo,
    heute muß ich mich mal melden hierzu….
    Ich bin auch schon immer der Meinung gewesen, dass man an Hand einer IP-Adresse nicht nachweisen kann, dass er die Datei wissenlich runter geladen hat.
    Mann kann nur sagen, dass über diese IP-Adresse ein download gemacht wurde.
    Wenn diese Masche nun Erfolg hat, dann kann jeder der ein wenig Programierung kann einen sollchen Virus,Trojaner oder selbst ein kleines Tool
    schreiben und sich von dem User seine IP-Adresse besorgen. Mit dieser geht er dann zu solchen RA und dieser fordert dann seine Adresse auf legalen Weg an und setz ein Schreiben auf.
    Hier sollten die Richter aber einschreiten sonst haben wir bald Massenklagen.
    Es könnte ja jeder sein eigenes Foto so als Einnahme nutzen und dann …..
    Selbst die Sharingprogramme könnten diese Datein runtergeladen haben zum Beispiel zu bestimmten Zeiten oder nach einem Update diese IP-Adressen kann mann ja dann weitergeben oder verkaufen…. also da gibt es tausende Möglichkeiten dies zu beeinflussen.
    Auch die Abofallen kann mann so beeinflussen, dass es geht.(Tip)
    Meine Meinung kann man einen User nur auf frischer Tat verantwortlich machen.

    Antworten

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