Weltbank und IMF von Crackern heimgesucht

Wie jetzt bekannt wurde haben Cracker es in diesem Jahr ganze 6x geschafft in die Rechnernetze der Weltbank einzudringen, ebenso wurde bekannt, dass es gelungen sei in das Netz des IMF (International Monetary Fund) einzubrechen.

Der Economic Times zufolge gelang es einer Gruppe von Crackern (dort fälschlicherweise als Hacker bezeichnet) in das anscheind nicht so gut gesicherte Netz einzudringen und es zu kompromittieren.

Die Dienste der IMF sind vergleichbarer mit denen der Weltbank. Es handelt sich dabei um eine Institution der Vereinten Nationen, die mit der Aufgabe vertraut ist, die internationale Zusammenarbeit in der Währungspolitik zu fördern. Im Anbetracht dieser wichtigen Aufgabe erschreckt die anscheind geltende Unsicherheit der Rechnernetze solcher Bereiche.

Ähnlich wie bei den Cracking-Anschuldigungen gegenüber der Weltbank werden sämtliche Äußerungen vonseiten der IMF dementiert. Offiziell hat es nie einen Einbruch in die Computersysteme gegeben und somit sind auch keine Daten entwendet worden, hieß es. Verschiedene IT-Sicherheitsexperten sind sich im Bezug auf diesen Fall jedoch einig und sind der Meinung, dass hiermit die Verwundbarkeit von Finanzinstituten nur ein weiteres Mal untermauert wird. Die feste Anbindung zum Netzwerk* der Weltbank wurde angeblich aus Gründen der Eindämmung von Malwareverbreitung vorübergehend unterbunden.

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