Wie mache ich meine Webseite bekannt?

Eigentlich ist die Frage falsch gestellt, denn letztlich geht es selten nur allein um eine Webseite. Meistens steckt nämlich auch ein Business dahinter. Im letzten Beitrag haben wir uns ein passendes WordPress-Template installiert und sind ein paar Grundlagen durchgegangen. Aber was passiert eigentlich, wenn die Seite einmal online ist. Wo kommen die Besucher und Nutzer und hoffentlich vermeintlichen Kunden eigentlich her?

Suchmaschinentoptimierung

Ganz wichtig dabei und ebenfalls kurz angesprochen, ist das Zauberwort „Suchmaschinenoptimierung“. Das bedeutet kurz gesagt, dass die Webseite so optimiert wird, dass diese bei Google ziemlich weit oben bei einer Suchanfrage landet. Je weiter oben, desto mehr Klicks gibt es und desto mehr Besucher kommen auf die Seite.

Was einfach klingt, ist eine Wissenschaft für sich, denn Google lässt sich nicht in die Karten schauen, wer nach welchen Kriterien wo rankt und wer nicht. Ein paar Dinge, die für gute Platzierungen stimmen müssen:

Der Inhalt: Ohne guten Inhalt gibt es keine guten Rankings. Dafür heißt es Zeit investieren, die Konkurrenz anschauen und versuchen, herauszufinden, was die eben besser macht. Was ebenfalls zum Inhalt gehört: Google mag es, wenn es regelmäßige Updates gibt. Aktualisierungen, die nur alle paar Monate kommen, wertet der Suchmaschinengigant als unwichtiger als den Rest und so wird die Seite kaum oben ranken.

Eine Optimierung für mobile Geräte gehört heute dazu. Ebenfalls, dass sie über eine sichere SSL-Verbindung geöffnet werden kann. Weitere Faktoren, die das Ranking maßgeblich beeinflussen, sind hier sehr gut zusammengefasst.

Werbung in den Suchmaschinen

Da man alteingesessenen Seiten so erstmal nur langfristig den Rang (bzw. den Rank) ablaufen können wird, ist Suchmaschinenwerbung auf kurze Sicht erfolgreicher. Bei Google lassen sich Adwords buchen, die je nach der Beliebtheit des Keywords allerdings nicht wenig kosten. Der Vorteil: Die gebuchten Werbungen werden vor den richtigen Suchergebnissen angezeigt, wobei ein Großteil der Nutzer das gar nicht als Werbung wahrnimmt.

Social Media

Im Jahr 2018 geht nichts mehr ohne Social Media. Hier kann man mit wenig Aufwand schon spektakuläre Besucheranstürme verzeichnen. Vorausgesetzt man schafft Content, der die Nutzer mitnimmt und begeistert. Solcher wird nämlich entsprechend oft geteilt und so kann ein einzelner Post eine sagenhafte Reichweite erzielen. So zumindest die Theorie. Denn solch ein Posting ist von vielen Faktoren abhängig und nicht selten genug sind es absolute Glückstreffer, die für derartig viel Aufmerksamkeit sorgen.

Die Realität ist, dass die Sichtbarkeit gerade bei den wichtigsten Netzwerken Facebook und Instagram seit Jahren kontinuierlich zurückgegangen ist. Immer mehr Unternehmen und Webseiten buhlen um die Gunst der Nutzer. Um auch weiterhin gesehen zu werden, investieren sie in Werbung, die sie in die Nachrichtenströme der User und deren Blickfeld schiebt.

Zudem heißt es, regelmäßig am Ball zu bleiben. Eine einmal geschaffene Fanbasis dürstet stets nach neuen Inhalten, denn die Aufmerksamkeitsspanne ist sehr gering. Mit Pech wird das schönste Bild schnell weitergescrollt und es verschwindet im Nirvana der Katzenvideos.

Networking

Damit die eigene Seite auch nachhaltig gefunden wird, hilft es sich mit anderen Bloggern zu vernetzen. Wer betreibt eine ähnliche Seite vielleicht schon seit Jahren? Wo kann ich mit meinen Inhalten vielleicht sogar noch mehr überzeugen?

Links zu anderen Blogs sind gern gesehen. Die bekommen bei einer Verlinkungen einen sogenannten Ping, werden auf die Webseite, die sie verlinkt hat, aufmerksam und werden häufig den Artikel lesen. Ist der gut genug, werden sie ihn vielleicht sogar selber verlinken.

Doch damit nicht genug. Gastartikel auf anderen Portalen sind ein probates Mittel. Aber auch Treffen im echten Leben außerhalb des Internets. Gerade in großen Städten gibt es regelmäßige After-Work-Treffen zwischen Bloggern, die sich hervorragend nutzen lassen, um ein wenig auf sich und seine Webseite aufmerksam zu machen. Nie ohne Visitenkarte aus dem Haus gehen. Denn wer einmal Interesse gezeigt hat, bekommt am besten eine etwas auffälligere Karte (gibt es zum Beispiel bei cewe-print.de schon für kleines Geld) in die Hand gedrückt. Keiner merkt sich zig Internet-Adressen, wenn er bei einem Netzwerktreffen, mehrere Leute kennenlernt.

Fazit

Um eine jungfräuliche Webseite bekannt zu machen, bedarf es einiges an Arbeit. Die Grundlagen der Suchmaschinenoptimierung müssen sitzen, denn sie sind es, die langfristig Nutzer auf die Seite locken. Kurzfristig und gerade für den Start empfiehlt sich der gezielte Einsatz von Adwords. Und nicht vergessen: Netzwerken über Social Media und im echten Leben sind unerlässlich.

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