Digitale Trends 2017: Noch mehr Technik auf Technikmessen

vr-911031_640Das moderne Zeitalter ist maßgeblich durch den aufstrebenden Charakter der Technologiebranchen gekennzeichnet, deren Entwicklung aktuell dem Verlauf einer Exponentialfunktion gleichkommt. So erscheinen am laufenden Band technologische Innovationen auf dem Markt, die das alltägliche Leben vereinfachen und in einigen Bereichen sogar revolutionieren können. Insbesondere Technikmessen spielen dabei als Trendplattform zunehmend eine wichtigere Rolle und auch die Messe selbst bleibt von der Digitalisierung nicht unbeeinflusst. Weiterlesen

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Kabellos aufladen: Wie IKEA und WPC die Handynutzung revolutionieren

Gastartikel: Wer hat nicht schon einmal vergessen, das Smartphone an das Ladegerät anzuschließen und ärgerte sich dann, dass es zum meist ungeeigneten Zeitpunkt leer war?

Die Macher des bekannten schwedischen Möbelhauses haben sich dazu ihre ganz eigenen Gedanken gemacht und kamen zu einem einfachen und durchaus logischen Ergebnis. Das Aufladen des Handys muss so einfach werden, das es genügt, das Telefon einfach an einem bestimmten Punkt abzulegen. Kein einstöpseln des Kabels im Handy noch die Suche nach einer freien Steckdose sollten hier im Wege stehen. Die Lösung dazu zeigte sich in der induktiven Ladung.

Was bedeutet induktives aufladen des Handys?

Aus der Küche dürfte den meisten Menschen der Induktionsherd bekannt sein, aber auch in vielen anderen Bereichen wird die Induktion eingesetzt, etwa in dynamischen Mikrofonen oder in Generatoren. Technisch gesehen erfolgt bei der Induktion die kabellose Übertragung von elektrischer Energie durch ein elektrisches Feld. Erzeugt wird dieses Feld durch die Veränderung der magnetischen Flussdichte. Vereinfacht gesagt wird mit einer elektrisch arbeitenden Quelle ein Magnetfeld erzeugt, dessen Energie wiederum an eine weitere Quelle übertragen wird. Wichtig hierfür ist eine bestimmte Nähe beider Quellen zueinander sowie deren Abstimmung, um eine Streuung der zu übertragenden Energie zu vermeiden. Die Idee der induktiven Handyaufladung ist allerdings schon älter als der Gedanke von IKEA die Technologie in Möbel einzubauen.

induktion

Wireless Power Consortium

Die Abkürzung WPC steht für Wireless Power Consortium. Dabei handelt es sich um den Zusammenschluss einiger hundert Firmen zur Entwicklung und Einbringung eines einheitlichen Standards für die kabellose Energieübertragung. Gegründet wurde die WPC im Jahr 2008 als loser Verband und der von WPC entwickelte Standard wurde Qi benannt, nach dem chinesischen Wort für „Lebensenergie“. Im Jahr 2011 wurde das erste Handy mit dieser Technologie ausgestattet. Heute sind 212 Unternehmen Mitglied im WPC und bereits in 774 Produkten wird Qi zur kabellosen Energieübertragung genutzt. Unter den Mitgliedern des WPC finden sich unter anderem die führenden Unternehmen der Handy-Industrie aus aller Welt wie Belkin, LG, Motorola oder Nokia. Obwohl die Technologie bereits bekannt ist, sind die notwendigen Akkus für kabelloses Aufladen noch nicht serienmäßig in Produktion. Mit der Idee von IKEA zumindest die Stationen für ein breites Kundenpublikum verfügbar zu machen kann sich das allerdings ändern.

Möbel mit integrierter Ladestation

Denn IKEA, der schwedische Möbelgigant, hat seine Vision einer kabellosen Aufladung des Handys bereits realisiert und dies in Produkte umgesetzt, die schon heute käuflich zu erwerben sind.

So bietet IKEA nicht nur eine Ladestation an, die etwa auf dem Schreibtisch positioniert wird und gewisse Ähnlichkeit mit einem USB-Kaffeetassenwärmer besitzt, auf der aber eben das Handy zum Laden einfach abgelegt wird. Im Weiteren finden sich Dreifach-Ladestationen oder ein Ladepad, das sich individuell in praktisch jedes Möbel nachträglich integrieren lässt.

IKEA wäre nicht IKEA, wenn es die Ladestationen nicht in den für den schwedischen Möbel-Hersteller typischen Designfarben Weiß und nordische Fichte geben würde. Beides Farbgebungen, die sich problemlos in praktisch jede Umgebung integrieren lassen. Das Ladepad JYSSEN zur nachträglichen Installation ist in seinen Abmessungen so gebaut, das es in eine Vielzahl von Kabelöffnungen an Schreibtischen passt und das nicht nur bei den IKEA-Schreibtischen STUVA und MICKE. Wer es noch individueller möchte, nimmt das Ladepad MORIK zur Hand, das einen Flansch mit Bohrungen für Schrauben besitzt und von unten festgemacht werden kann. So können etwa Küchenarbeitsplatten oder große Konferenztische nachträglich mit kabellosen Ladestationen ausgestattet werden.

ikea handy aufladen

Aber auch fertige IKEA-Möbel sind mit der kabellosen Ladestation ausgestattet wie die RIGGAD Arbeitsleuchte, der SELJE Ablagetisch, die VARV Standleuchte oder die VARV Tischleuchte. Vom Büro über das Wohnzimmer bis hin zum Schlafzimmer lässt sich so der Alltag mit diesem praktischen Utensil aufrüsten. Dabei wird der Aufladepunkt, an dem das Handy abzulegen ist, durch ein grau unterlegtes Kreuz angezeigt, dessen Gestaltung auf das jeweilige Möbel abgestimmt ist und so positioniert wurde, dass das „Ablegen“ des Handys auf diesem Punkt für den Nutzer schnell zum Automatismus wird so wie etwa der Schlüsselbund immer am gleichen Platz liegt oder zumindest meistens liegt.

Alle Möbel wie auch Tischladegeräte verfügen neben der induktiven Funktion auch über einen USB-Anschluss, sodass ebenso andere Geräte wie ein Tablet geladen werden können.

Der Weg ist geebnet und durchdacht

IKEA bietet als Service ein Menü an, in dem festgestellt werden kann, ob das eigene Handy für den QI-Standard geeignet ist. Aktuell zählen dazu alle neueren Modelle der Hersteller Apple, Samsung, Nokia, HTC, Motorola, Google, LG und Blackberry.
Wer sein Handy nicht in der rund dreißig Modelle umfassenden Liste findet, muss deshalb keineswegs auf die induktive Ladung seines Handy-Akkus verzichten.

Mit der VITAHULT-Ladeschale lassen sich auch andere Modelle für den Qi-Standard aufrüsten, ohne das dafür etwa Eingriffe oder Umbauten am Gerät vorzunehmen sind.

Ohne Frage wird sich der Qi-Standard von WPC als Nachfolger herkömmlicher Ladegeräte etablieren, was nicht nur aus Sicht der Bequemlichkeit durchaus zu begrüßen ist. Genauso trägt die induktive Energieübertragung dem Umweltschutz Rechnung, da damit eine Vielzahl der bisherigen Ladekabel und Ladegeräte entfällt und mit Ihnen auch der berühmte Kabelsalat, der heute noch der prägende Eindruck vieler Schreibtische ist.

© Ikea Phone Charging (Scott Lewis / Flickr, CC BY 2.0)
© Elektromagnetische Induktion (MovGP0 / Wikimedia Commons, CC BY 2.0)

Über den Autor:
Richard Lilienthal ist Redakteur bei www.mobildiscounter.de und hier
zuständig für den Bereich neuster technischer Innovationen sowie
alternative Betriebssysteme für Smartphones.

Sicherheitssoftware auf dem Prüfstand

Netsparker oder Acunetix: Vergleichstest von Web Vulnerability Scannern

Wie sicher der eigene Internetauftritt gegen Hackerangriffe geschützt ist, lässt sich mithilfe eines Web Vulnerability Scanners herausfinden. Wir haben zwei Programme getestet.

Web Vulnerability Scanner (WVS) sind Programme, die eine Internetanwendung bzw. -seite automatisiert auf bekannte Schwachstellen und Sicherheitslücken überprüfen. Die Scanergebnisses bilden die Basis für entsprechende Maßnahmen, mit denen sich die aufgedeckten Sicherheitslücken schließen lassen. Meistens testet die Software nicht nur die Anwendung selbst, sondern sie deckt auch Schwachstellen im Webserver auf und überwacht allgemeine sicherheitsrelevante Einstellungen. So zeigt das Tool z. B. automatisch an, wenn bei der Einbindung von Log-in-Formularen auf einer Website der Einsatz des SSL-Netzwerkprotokolls fehlt. Dieses ist jedoch Grundvoraussetzung für eine sichere Datenübertragung. Die Mitarbeiter von ADACOR Hosting setzen in diesem Bereich unter anderem erfolgreich die Software „Acunetix“ ein. Aufgrund einer Empfehlung von einem Sicherheitsberater probierten die Softwareentwickler des Hosting-Spezialisten vor kurzem eine Variante aus: Netsparker. Weiterlesen

Die meisterwarteten PC-Spiele 2015

Das Jahr 2014 neigt sich langsam dem Ende entgegen, ein gutes Spielejahr, vor allem für Konsolenjünger, die die nunmehr 8. Konsolengeneration genießen können. Allerdings werden sie erst nächstes Jahr wirklich zu vollem Glanz gelangen, wenn die externen Entwickler die ersten richtigen Blockbuster für die PS 4 und die Xbox One veröffentlichen.
Doch nicht nur Konsolenfans sehen einem spannenden Jahr entgegen, auch PC-Spieler haben einiges von den kommenden Monaten zu erwarten. Im Folgenden wollen wir also einen kurzen Zukunftsausblick auf die Titel werfen, welche PC Gamer dank der stärkeren Technik (Spiele PC vorausgesetzt) in umso größerer Pracht spielen werden!

Tom Clancy’s Rainbow Six – Siege

Mit diesem neuen, für 2015 angekündigten Ableger der erfolgreichen Rainbow Six Reihe kehrt Entwickler Ubisoft zurück zu den Wurzeln des Genres. Die Elemente Taktik und Einsatzplanung sollen wieder mehr Gewicht erhalten, der Actionanteil verringert werden. Innovativ zeigt sich das neue Moralsystem, das den Spieler während der Einsätze vor spannende moralische Entscheidungen stellt. Abgerundet wird das Ganze durch eine neue Grafikengine, die gerade auf dem PC ihre Stärken voll ausspielen dürfte. Für Taktikfans ein Spiel, das sie im Auge behalten sollten.

Rise of the Tomb Raider

Nachdem der Auftakt der neuen Tomb Raider Serie im März 2013 in der Fachpresse große Wellen geschlagen und alte wie neue Fans erneut für die schlagkräftige Archäologin begeistert hat, kann sich die Spielewelt im nächten Jahr auf den Nachfolger „Rise of the Tomb Raider“ freuen. Lara Croft hat sich vom zarten Mädchen bereits zur wehrhaften Abenteurerin gewandelt, wie man sie in der Vergangenheit kannte. Wie der direkte Vorgänger wird auch RotTR wieder mehr Wert auf eine spannende Geschichte und wilde Actionsequenzen setzen, statt auf Rätsel und Geschicklichkeitsaufgaben. Für Fans von spannender Actionkost sehr zu empfehlen.

The Witcher 3 – Wild Hunt

The Witcher 3 ist ein Fantasyrollenspiel, das in der rauen und blutigen Welt der Hexer-Romane des polnischen Schriftstellers Andrzej Sapkowskis spielt. Der Spieler schlüpft in die Rolle des titelgebenden Hexers Geralt von Riva und macht für Geld Jagd auf allerlei böse Kreaturen und finstere Mächte. Das Spiel setzt, anders als seine Vorgänger, einen starken Fokus auf Handlungsfreiheit und eine offene Spielwelt. Die PC-Version des Spiels wird aller Wahrscheinlichkeit nach mit einer wesentlich besseren Grafik gegenüber den Konsolen aufwarten.

Star Wars – Battlefront

Passend zum Erscheinen von Star Wars 7 im nächsten Jahr hat Entwickler Electronic Arts einen neuen Teil der zu Recht beliebten Multiplayerreihe angekündigt. Erneut werden sich dutzende von Spielern in die epischen Schlachten des Star Wars Universums stürzen, um entweder für die Republik oder das Galaktische Imperium zu streiten.

Weitere Informationen und Produkte zum Thema Gaming-PCs gibt es auf http://www.aletoware.de/.

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