Modern serviert: Restaurants müssen umdenken

Alles verändert sich! Während der leidgeprüfte Einzelhandel schon länger mit den Auswirkungen des digitalen Wandels und Online-Shopping zu tun hat, sieht sich die Gastro-Szene mit den modernen Anpassungen aktuell besonders stark konfrontiert. Wegducken und ignorieren hilft nicht: Der klassische Besuch im Restaurant hat ausgedient. Viel mehr müssen Betreiber auf Trends und digitale Wünsche reagieren.

Mehr lokale Ware, mehr Bewusstsein für Produktherkunft, weniger Fleisch: In Sachen Ernährung haben sich Genießer und Gäste einer 180 Grad-Wendung hingegeben, was auch Star-Köche wie Tom Hunt bemerken. Wo früher noch der reine Genuss im Vordergrund stand und Fast Food bei jüngeren Generationen boomte, spielen mittlerweile mehrere Faktoren beim Restaurantbesuch eine tragende Rolle. Der Wunsch nach Nachhaltigkeit und modernem Service ist zum ständigen Begleiter geworden, der am Tisch mit Platz nimmt.

Zuvorkommende Kellner und eine ausgedruckte Speisekarte sorgen dabei höchstens noch in traditionellen Restaurants für zufriedene Kundschaft. Interaktivität sowie eigenständige Bestellungen erhöhen das Interesse und geben dem Gast das Gefühl, die Dinge im Griff zu haben. Systemgastronomie hat in diesem Punkt einen großen Vorsprung, da Mechaniken und Bestellprozesse bereits in Bestellsysteme überführt wurden. McDonalds geht mit gutem Beispiel voran: Durch die Einbindung der Selforder-Stationen im Eingangsbereich kann der Kunde autark und selbstständig seine Order absetzen und muss diese nur noch entgegennehmen.

Bezahlungen müssen vielfältiger werden

Zweifellos wäre es irritierend, wenn im Restaurant die Bestellung ausschließlich über digitale Systeme erfolgt und der Service des Kellners entfällt. Doch der Mittelweg ist das langfristige Ziel, den Betreiber gehen müssen. Dazu zählt auch die Bereitschaft, alternative Bezahlungsmöglichkeiten anzubieten. Ob Kreditkarte, ApplePay, Paypal oder kontaktloses Bezahlen: Bargeld und EC-Karte dürfen nicht die einzigen Optionen sein, um seine Rechnung zu begleichen.

Anbieter wie Tillhub setzen auf Angebote, die Gastronomen die Furcht vor der Modernisierung nehmen. Mit dem iPad Kassensystem Gastronomie von Tilhub kann man seinen Kundenservice simpel und effektiv auf das nächste Level heben. Das System bietet den Betreibern über integrierte Schnittstellen zahlreiche Möglichkeiten, Gästen die Zahlung zu vereinfachen. Aufwendiges Installieren ist nicht notwendig. Zudem kann das Tillhub-System auch im regulären Geschäftsbetrieb für Erleichterung sorgen, wenn es um Inventur, Abrechnungen oder KassenSichV-Konformität geht. Intelligente Programmierung, die den Weg in die moderne Gastronomie auch für Einzelbetreiber ebnet.

Flexibel bleiben

Zeit ist Mangelware geworden – auch für Kunden. Auf die Lieblingsspeise zu verzichten? Keine Option! Um Gäste dennoch mit ihrem Wunschessen zu versorgen, ist ein Außer-Haus-Angebot eine mögliche Alternative. Buchbar über App oder ein einfaches Formular auf der Homepage kann somit zusätzlicher Umsatz generiert werden. Eine Anbindung an Drittanbieter wie Lieferando ist dabei nicht notwendig. Oft hält das fragwürdige Image der Plattformen Gastronomen davon ab, in diese Richtung zu denken. Es reicht jedoch für den Anfang, das Angebot im lokalen Umfeld anzubieten und zu testen, ob das Angebot angenommen wird. Höchstens verschenkt man eine Chance, wenn diese Karte nicht ausgespielt wird.

Mehr Flexibilität, weniger Beschränkungen auf den eigenen Gastraum: Wer sich als Gastronom öffnet und digitale Vielfalt nutzt, kann sich auch in Zukunft auf dem Markt behaupten. Kreative Speisen und leckere Kreationen sind ein Teil der Erfolgsrechnung. Der andere Part sollte durch kundenfreundliche Angebote optimiert werden, um weiterhin für seine Gäste da sein zu können.

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